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7 Das Denim-Debakel

Einige Geschäftsideen,    die nicht richtig zündeten

Skateboard-Firmen werden in der Regel von Profi-Skateboardern gegründet, die in der Szene ihre persönliche kreative Prägung hinterlassen wollen, ein bisschen Geld verdienen möchten und – was dabei vielleicht das Wichtigste ist – ihre Glaubwürdigkeit in der Szene bewahren wollen. »Authentisch zu bleiben« ist das ungeschriebene Gesetz, das den Businessplan fast aller Start-up-Firmen in der Welt des Skate-boardings (und des Surfings und Snowboardings) bestimmt. Leider führt das oft zum Konkurs. Man kann sich über ihre Naivität lustig machen oder ihre Prinzipientreue loben – Fakt ist, dass die meisten Actionsportfirmen schnell kommen und gehen.

Aber ab und zu schafft es ein junger Unternehmer, alles richtig zu machen: seine Authentizität zu bewahren, Gewinne zu machen und den Boden für einen neuen Stil zu bereiten, der sich wie Unkraut in der Szene ausbreitet. Bei den Skate-boardern hat Steve Rocco das mit World Industries geschafft (obwohl er mehr an Provokation als an Stil interessiert war), Tod Swank ist es mit Tum Yeto gelungen und Jamie Thomas hat es mit Zero hingekriegt. In der Surfwelt waren es Richard Woolcott mit Volcom und Conan Hayes mit RVCA.

Einmal bin ich in ein Unternehmen eingestiegen, das auch dieses Potenzial hatte. Es war eine von Jade Howe, einem Surfer und ehemaligen Designer bei Quiksilver, ...

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